Hochrhöner – Tag 1 – Auf geht’s

Wir wanderten zu sechst den Hochrhöner – eine besondere Herausforderung. Es ist Herbst, die Wetteraussichten sind eher gemischt. Keiner weiß genau, was uns erwartet.

Hochrhöner – die Protagonisten

Für Not- und Ausfälle haben wir das Auto dabei, aber wir sollten es kaum brauchen. Es machte uns da und dort das Leben leichter aber es sorgte auch für etwas organisatorischen Aufwand – schließlich musste es täglich nachgeholt werden.

Wir starteten in Bad Kissingen. Den Kurort kannte ich schon von einer Radtour mit Konrad. Dieses Mal gefiel mir der Ort besser. Wir wanderten durch den Ort und sahen viele verschiedene botanische Raritäten. Die Kuranlagen haben ihre beste Zeit schon vor vielen Jahren erlebt – aber man versucht irgendwie das Flair in die Zukunft zu retten.

Bad Kissingen – alles ist sehr gepflegt – ein Springbrunnen ist dankbares Fotomotiv.

Nach 2km klagt Julika über Schmerzen im Fuß. Erste Zweifel kommen, wie das auf den vor uns liegenden mehr als 100km weitergehen soll. Die Zweifel verstärken sich, als nach ca. 5km Jakob die erste Blase am Fuß hat und die Jugend ein mehr als schleppendes Tempo an den Tag legt.

zwei Helden beim Posen

Wir laufen durch bunte Buchenwälder. Der Zauber des Herbstes nimmt uns ein. Die Luitpoldeiche und viele Kreuze und Marienbildnisse erinnern uns daran, dass wir in Bayern sind.

Am Klaushof überrascht uns ein Wildpark. Hirsche rufen laut und passen auf ihre Herde auf. Diese Szenerie zieht plötzlich auch die Kinder in ihren Bann.

Am frühen Abend erreichen wir Premich und übernachten in einfachen Zimmern ohne Fernseher und WLAN – eine Herausforderung für die Kinder.

Ich laufe durch den Ort, um jemanden zu finden, der mich nach Bad Kissingen fährt, um das Auto zu holen. Es braucht nur zwei Versuche und ich erlebe einen sportlichen Audi-Fahrer, der die kurvenreiche dunkle Strecke nach Bad Kissingen in Bestzeit zurücklegt. Auf dem Rückweg kann ich gerade so dranbleiben.

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