Goldsteig – Tag 10 – nach Furth im Wald – Fazit Teil 2

vonWaldmünchen
nachFurth im Wald
↔ 19km ⬆ 580Hm ⬇ 680Hm
🛌🏻Gasthof Fellner für 40€ p.P.

Schon ist der letzte Wandertag angebrochen. Heute steht eine ruhige Erlebnistour auf dem Programm. Die erste Hälfte des Tages geht es stetig und allmählich den Berg hinauf.

Wir besteigen den Berg Gibacht. Das ist ein Berg an der Grenze zur tschechischen Republik.

Wir kraxeln auf ein paar Felsen herum und bekommen wunderschöne Aussichten in die Cham-Further-Senke und auf unseren Zielort Furth im Wald.

Der Oberpfälzer Wald geht hier in den Bayerischen Wald über. Erwähnenswert sind das Gipfelkreuz am Klammerfels mit seinem Aussichtsturm und guter Sicht in alle Himmelsrichtungen, der Pfennigfelsen mit jeder Menge Kleingeld und der Grenzübergang Dreiwappen auf der (fast) höchsten Stelle unserer Tour auf reichlich 900m.

Der Kreuzfelsen kurze Zeit danach ist mit 938m der nun wirklich höchste Punkte für diesen Goldsteig-Abschnitt. Danach geht es acht Kilometer stetig bergab in unser Ziel Furth im Wald.

Negativ fällt die Wirtin der geschlossenen Berghütte am Gibacht auf. Sie verjagt uns mit dem Hinweis auf die „Corona-Regeln“ vom Hof ihrer pittoresk gelegenen Hütte. Von Kaffee, den wir uns gerade erhoffen, kann keine Rede sein. Stattdessen hat die gute Frau Angst um ihren frisch gesäten Rasen. Ich bin kurz davor, extra „drüber zu latschen“ – aber ich bin ja ein vernünftiger Bürger.

Leuchtturm der Menschlichkeit

In den letzten fünf Tagen haben wir nur eine Handvoll Leute getroffen. Die meisten Wirte hatten geschlossen, aber in Bayern verhungert trotzdem niemand.

Unsere letzte Unterkunft – die Further Stuben, betrieben von der Metzgerei Fellner sei positiv erwähnt. Tolle Küche, nette Gespräche und angemessene Preise. Hier kann man das nächste Mal guten Gewissens starten.

Fazit: Eine tolle Tour. Trotz schlechtem Wetter fühlt man sich hier wohl. Man spürt den Körper und hat das Gefühl, etwas geleistet zu haben. Erholung pur! Leider hat das mit dem Zelten nicht geklappt – aber das machen wir beim nächsten Mal.

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